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Grüne Wiesen im Sonnenschein; an den fruchtbaren Talhängen
prangen pittoreske Bergdörfer und ländliche Weiler; unzählige
Wanderwege führen über sonnige Almen bis hinauf in die imposante
Gletscherwelt. Durchatmen, schauen, genießen. Reiten, biken,
faulenzen .... sich rundum wohlfühlen! Die Vielfalt von Natur
und Kultur im schönen Ridnaun läßt das Urlauberherz
höherschlagen - dem individuellen Urlaub sind keine Grenzen gesetzt.
Erleben Sie eine Landschaft mit viel Brauchtum, Geschichte, Tradition
und eine Fundgrube der Volkskultur. Ridnaun, ein liebliches Ferienparadies,
das unbeschwerte und vor allem unvergeßliche Ferientage garantiert!
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| Ridnaun, ein Teil der Drei-Täler-Gemeinde Ratschings,
wurde in den vergangenen Jahrhunderten vom Erz-Abbau bestimmt. Davon
erzählt heute das Südtiroler Bergbaumuseum Ridnaun-Schneeberg,
das einen beeindruckenden Einblick in 800 Jahre Tiroler Bergbau möglich
macht. Auf 1400 bis 2700 m ü.d.M. wird das Leben unter tage wieder
gegenwärtig... Das Bergwerk Schneeberg, das höchstgelegene
Bergwerk Europas und das am längsten fördernde im Alpenraum
(rund 800 Jahre Abbau von Silber, Blei und Zink) ist heute zum Besucherbergwerk
ausgebaut.
Die unzähligen Bergwerksanlagen auf und im Gebirgsmassiv
zwischen dem Ridnaun- und Passeiertal sind original erhalten und
können teilweise sogar noch in Betrieb gesetzt werden.
Die gesamte Struktur ist ein Bergwerk zum Anfassen, zum Schauen und
Staunen, zum Versuchen,
Mitmachen, Erkunden und Erleben.
Auch mehrere Personen der Gegend sind heute noch unvergessen, darunter
Maria Faßnauer, die "Ridnauner Riesin". Um 1900 verließ
sie den Heimatort, um ihre imposante Größe von 2,28 m in
den Zirkussen und Varietés Europas zu zeigen. Weiters bleibt
der "Huisile" in Erinnerung: der Wettermacher und Verwandlungskünstler
war als Hexenmeister gefürchtet.
Das Erzlager des Südtiroler Schneeberges zieht sich in einer
Meereshöhe von 2.000 bis 2.500 m durch den Bergkamm, der das
Ridnauntal vom Passeiertal trennt. Die eigentlichen Anfänge dieses
mit mehreren Superlativen bedachten Bergbaues liegen im Dunkeln. Die
erste schriftliche Erwähnung des "argentum bonum de sneberch",
des guten Silbers vom Schneeberg, reicht auf das Jahr 1237 zurück.
Mit diesem Feinsilber prägten schon die Tiroler Grafen bei Meran
den Tiroler Adlergroschen.
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