Entdecke Prags, Außerprags, Innerprags, St. Veit - Hochpustertal - Südtirol

Entdecke - Prags, Außerprags, Innerprags, St. Veit - Hochpustertal - Südtirol

 

Stadtgemeinde Einwohner
Höhe
Prags 640
559 m.

Zwischen den Dörfern Welsberg und Niederdorf zweigt das Pragsertal ab. Inmitten der Pragser Dolomiten strahlt es Idylle und Ruhe aus.

Das langgezogene Tal ist in drei Fraktionen eingeteilt: Außerprags, Innerprags und St. Veit. Der Name Prags kommt wahrscheinlich vom keltischen "Bracu", was soviel wie Morast bedeutet. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde es in den Jahren 965 und 974.

Das Pragsertal ist ein Paradies für den ruhe- und erholungssuchenden Städter ebenso wie für den sportlich aktiven Wanderer. Durch die Errichtung des Naturparks, Fanes-Sennes-Prags wurde diese Umgebung besonders geschützt, in der jede Wanderung zum Erlebnis wird. Idyllische Höfegruppen markieren die Wege, die hinaufführen auf die Plätzwiese (1993m), eine der größten Hochweitungen der Dolomiten, auf der sich heute noch Reste eines österreichischen Sperrforts finden, oder hin zum Pragser Wildsee (1494m), dem vielleicht schönsten Natursee Südtirols.

Sehenswert ist die Filialkirche zum leidenden Heiland in Schmieden, die 1735 an der Stelle einer aus dem Jahr 1690 stammenden Kapelle erbaut wurde. 1981 wurden bei der Restaurierung ältere Fresken freigelegt. Eine schöne Arbeit ist die Kanzel mit eingelegtem Bandornament. Eindrucksvoll sind das Vortragskreuz, die Statuetten des hl. Nikolaus und des hl. Florian. Ebenfalls sehenswert ist die Pfarrkirche von St. Veit. Die erste urkundlich belegte Kirchweihe fand 1335 statt. Doch erst seit 1704 hat der Ort einen eigenen Priester, und erst 1891 wurde St. Veit zur eigenen Pfarrei erhoben. Die Kirche hat ein reich gegliedertes Netzgewölbe, der Hochaltar ist neugotisch. Außen an der Südwand kann man eine Sonnenuhr und eine Marmortafel mit den Namen der Seelsorger von St. Veit bewundern. Beide Kirchen sind für Besucher - ausser während der Meßfeiern - nicht zugänglich.

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